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 Die Rückkehr von Rouvena

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Rouvena

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Do 13 Mai 2010 - 21:32

Es...tut mir so leid...

flüsterte sie und fühlte sich selber schuldig an dem was geschehen war. All seine Fragen, sie würde sie ihm beantworten so gut sie konnte.

Ja Liebster, jetzt erinnere ich mich wieder an alles und dieser erste Tag damals, zum ersten Mal ohne Schuldgefühle, mit dem Wissen das nichts mehr unsere Liebe zerstören kann. Und das...das gilt auch heute noch ..nicht wahr?

Sie wusste das es so war, selbst die lange Trennung hatte nichts daran geändert und wenn auch ein paar Ängste wieder aufkamen, ihr Vertrauen in ihn war ungebrochen. Gemeinsam würden sie auch diese Schatten verjagen. An seiner Hand ging sie nun hinüber in die Kochnische, inspizierten den Vorratsschrank.

Für heut Abend wirds reichen Liebster. Eier sind da, Milch Brot und Butter ein Stücken Speck hast du auch noch. Was hälst du von Eiern mit Speck? Tarciryan ist ganz wild drauf.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Fr 14 Mai 2010 - 1:14

Zuerst dachte er noch es wäre zu wenig was da noch in seinem Schrank war aber Rouvena hatte nach einem kurzem Blick darauf sogleich eine Idee was sie zaubern könnte. Bei Eiern mit Speck begannen seine Augen zu leuchten und als er hörte, dass auch sein Sohn es gerne essen würde schwoll seine Brust etwas vor Stolz an. Envi packte alle von Rouvena für gut befundenen Dinge zusammen und legte sie auf den Tisch in der Nähe.

Kann ich dir helfen mein Abendstern, oder kommst du zurecht ? Die Pfanne hängt über dem Herd ... , er war schon beinahe dabei sich abzuwenden als ihm noch etwas einfiel, .. es hat sich nichts geändert Rouvena ... wirklich nichts, ich liebe und begehre dich noch wie damals ... und erinnerst du dich noch daran was ich an jenem Tag sagte ? Nachdem ich einige Zeit weg gewesen war ... in meiner Heimat und dann zum ersten Mal wieder unseren Sohn auf dem Arm hatte. Ich wollte nie wieder einen Tag versäumen ... ich wollte ihn aufwachsen sehen ... doch dies wurde mir genommen, sicher nicht von dir ... und ich möchte, dass du dir keinerlei Vorwürfe machst. Weder du noch Tarciryan kann etwas dafür ... allerdings sollte ich eines Tages erfahren wer euch und somit auch mir dies angetan hat .... ich werde keine Gnade kennen.

Sanft strich er ihr über ihre Wange und gab ihr einen Kuss, der trotz der harten Worte davor sehr zärtlich war.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Fr 14 Mai 2010 - 11:01

Ich komm schon zurecht Envi...geh nur zu deinem, nein zu unserem Sohn, du hast ihn lang genug entbehren müssen.

lächelnd strich sie ihm über den Arm und er wendete sich schon fast ab als er sich noch einmal umdrehte. Einen Augenblick verlor sich ihr Blick in der Ferne als er sprach, dann suchten ihre Augen seinen Blick,hielten ihn fest.

Rache Envi ist nichts Gutes. Sie vergiftet das Leben. Sicher, viel Zeit ist verloren durch diese....

sie schluckte und eine leichter Schauer durchrann den zierlichen Körper.

Wir haben uns wieder mein Herz und das ist alles was zählt. Ich will kein Blut mehr, keine Kämpfe und vor allem dich nicht in Gefahr wissen. Versprich mir ...versprich mir sie nicht zu suchen. Alles was ich mir wünsche ist vergessen und ein normales Leben mit dir und unserem Sohn. Und...wenn die Valar es wollen ..irgendwann einem Bruder oder einer Schwester für ihn.

Kaum ausgesprochen überzog leichte Röte ihre Wangen und ihr Blick senkte sich, als ihr klarwurde, das ein Kind nur durch gewisse Voraussetzungen entstand. Tief atmete sie ein und während sie sich umdrehte umdrehte um mit der Zubereitung ihrer Mahlzeit zu beginnen gestand sie noch sehr leise.

Auch meine Liebe ist noch genauso stark wie damals, auch ich begehre dich und sehne mich nach deiner Zärtlichkeit, doch da ist auch wieder etwas von der alten Angst, gib mir etwas Zeit Liebster, hilf mir dabei erneut zu lernen mich fallenzulassen.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Fr 14 Mai 2010 - 15:53

Sanft zog er Rouvena zu sich heran um sie völlig in seine Arme zu nehmen. Eng umschlungen standen sie in der Ecke der Werkstatt, wortlos und nur dem Gefühl hingegeben, dass es wieder sein wird wie einst. Vorsichtig glitten seine Hände über ihren Rücken um ihr das verlorene Vertrauen wieder zu geben, die wieder aufgekeimten Ängste zu nehmen und ihr zu zeigen, dass sich nichts an seiner Liebe zu ihr geändert hatte.

Ich werde nicht nach diesen Verbrechern suchen mein Abendstern ... das verspreche ich dir ... , sprach er leise in die Stille hinein, .. das hatte ich auch nicht vor. Nur eines Tages wird es Gerechtigkeit geben, daran glaube ich. Gerechtigkeit für all das was man dir und mir angetan hatte. Gerechtigkeit für die gestohlene Zeit.

Noch immer überzog eine leichte Röte ihr Gesicht als Envi nun in ihre wundervollen Augen sah. Mit einem liebevollen Lächeln legte er seine Stirn auf die ihre und sagte noch leiser als zuvor: Aye ... eines Tages werden wir noch ein Kind bekommen, ein wundervolles Kind wie Tarciryan. Und ich werde es vom ersten Tag an aufwachsen sehen. Und keinen Tag mehr versäumen. Er küsste sie sanft auf ihre Nasenspitze. Nun waren sie wieder vereint. Es würde wieder ein neuer Beginn ihrer Liebe werden wie damals in Tara doch dieses Mal würde er um jeden Augenblick kämpfen, den sie gemeinsam verbringen können.

Ich lasse dir alle Zeit der Welt Rouvena. Erinnerst du dich daran, was ich dir seinerzeit in Tara immer sagte ? Es ist immer deine Entscheidung, du bestimmst den Weg. Ich bin bei dir und werde dir helfen deinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, aber nicht hier in diesem Haus und auch nicht heute. Morgen gehe ich zur Königin und bitte sie um eines der kleinen Häuschen am Rande der Stadt. Einige davon sind verlassen und ich könnte mir vorstellen, dass du daraus ein zweites Rosenhäuschen machen könntest. Das vermisste ich sehr in den letzten Jahren aber ich konnte dort nicht mehr leben ... nicht in einem Haus, in dem mich alles nur an dich und den Jungen erinnerte . Die Schotten bauen ihre Häuser auf eine andere Art und Weise daher wird es nie sein wie in Tara aber es wird dennoch unser Zuhause sein.

Sein Blick wandte sich kurz von ihr ab und er dachte an ihre damaligen Pläne.

Und ... mein Entschluss zurück in meine Heimat zu gehen steht noch immer fest. Oft hatte ich in den letzten beiden Jahren daran gedacht zurück zu kehren ... in die Weisse Stadt, doch ich konnte es nicht. Nicht ohne dich. Es wäre keine Rückkehr gewesen sondern wieder nur eine Flucht und ich spürte immer, dass du noch lebst ... mit der Schande, dich zurück gelassen zu haben, hätte ich niemals leben können.

Envi nahm ihren Kopf in seine Hände und gab ihr mit seinem Blick wortlos zu verstehen wie Ernst ihm seine Worte waren. Langsam näherte er sich ihren Lippen um sie zärtlich zu küssen.

Aber nun überlasse ich dich deinen Kochkünsten und schaue nach unserem Sohn.

Noch einmal stubste er mit seine Nase sanft an die ihre und wandte sich um mit seinen Blicken den kleinen Jungen suchend, der noch immer mit dem kleinen Holzschwert durch seine Werkstatt fegte. Tarciryan hielt das Schwert mit seinen beiden kleinen Händen fest und versuchte ein Tischbein zu besiegen. Beinahe schon verbissen wie ein grosser Kämpfer. Als er seinen Vater bemerkte sah er strahlend zu ihm hoch und es schien als ob er einen grossen Sieg errungen hätte, so stolz war seine Erscheinung. Lachend ging Envi auf ihn zu um ihn wieder auf seinen Arm zu nehmen und sogleich legte der Junge seine kleinen Arme wieder um den Hals seines Vaters. Es schien als ob er instinktiv wusste wer Envi ist.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Fr 14 Mai 2010 - 20:16

Ein leises, dankbares und ein wenig erleichtertes Aufatmen strömte über ihre Lippen. Seine Worte gaben ihr Sicherheit und den Halt den sie brauchte. Sie nahmen ihr die Furcht vor der Nacht . Sanft schmiegte sie sich an, legte den Kopf an seine Schulter.

Ein Heim, wieder ein echtes zuhause....es ist egal wo es steht Liebster ob in Tara oder hier oder sonstwo...solange wir nur zusammen sind.

Zärtlich streiften ihre Lippen die seinen.

Wenn die Zeit kommt das du zurückmusst mein Herz werde ich an deiner Seite sein...wenn du das noch willst. Was immer auch kommt ich bin bei dir, ich und unser Sohn. Und nun geh zu ihm.

Lächelnd gab sie ihn frei, sah den beiden eine kleine Weile zu bevor sie sich daran machte die Pfanne zu erhitzen Speck anzubraten und schliesslich die Eier dazzugeben. Dann sah sie sich um fand im Schrank einige Holzteller und Besteck. deckte den Tisch, schnitt Brot auf. Auch Tee war schnell gekocht.

Fast tat es ihr leid ihre beiden Männer zu stören, die in ihr Spiel vertieft waren, doch kalt werden sollte das Essen nicht.

Envi Liebster kommt ihr zwei?

fragte sie und stellte die Pfanne auf den Tisch.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Fr 14 Mai 2010 - 21:29

Mit seinem Sohn schmusen und kuscheln, ihm die Werkstatt zu zeigen ... für Envi ging ein Traum in Erfüllung. Noch immer hatte er den Jungen auf seinem Arm und gemeinsam wurde jedes Regal, jeder Schrank, schlichtweg alles erkundet. Beiden machte es Spass, Envi da er seinem Sohn die verschiedenen Werkzeuge erklären konnte, dem Jungen weil er sie ausprobieren durfte. Besonders der Hammer hatte es Tarciryan angetan und er klopfte mit dem grössten Vergnüngen auf einen der Tische damit.

Allmählich zog der Duft von gebratenem Speck durch die Werkstatt und die beiden sahen Rouvena für einen kleinen Moment zu wie sie geschäftig an der Pfanne zu Gange war. Deine Mama kocht Eier mit Speck, magst du das auch ?, fragte er leise den kleinen Jungen. Zurück kam ein strahlendes: Jaaa Papa , und im nächsten Moment begann auf dem Arm seines Vaters zu strampeln.
Hey, langsam, mahnte ihn Envi, noch ist deine Mama noch nicht fertig mit kochen. Er gab dem Jungen einen Kuss auf die Stirn und überlegte womit er ihn noch ablenken könnte bis Rouvena fertig war. Also ging er mit ihm zu einem kleinen unscheinbaren Schrank in einer Nische und öffnete die Tür. Auf einem Brett standen dort kleine Holzfiguren, Reiter auf Pferden, Bannerträger und stolze Ritter. Envi stellte den Jungen auf den kleinen Tisch davor damit er sich alles in Ruhe anschauen konnte. Tarciryan war sofort begeistert dabei die Figuren aus dem Schrank zu holen. Papa, darf ich ?, fragte er dann mit einem Mal seinen Vater und Envi nickte ihm lächelnd zu. Jede dieser Figuren hatte er in den letzten beiden Jahren geschnitzt und bemalt, immer in der Hoffnung, eines Tages würde sein Sohn damit spielen.

Aus dem Hintergrund rief Rouvenas Stimme nach ihnen. Allem Anschein nach war das Essen fertig. Envi nahm seinen Sohn wieder auf den Arm und sagte leise: Nun müssen wir uns beeilen Tarciryan ansonsten hat deine Mama alles alleine gegessen und wir müssen hungrig ins Bett gehen. Mit ein paar Schritten waren sie am Tisch angelangt. Envi setzte den Jungen vor sich auf seinen Schoss, zum einen hatte er nur zwei Stühle und zum anderen wäre der Tisch ansonsten für den Jungen zu hoch gewesen zum Essen. Tarciryan griff sofort nach dem Teller und klopfte ihn ein paar Mal auf den Tisch ... nicht ohne dabei zu Lachen.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Fr 14 Mai 2010 - 21:56

Ihre Augen wurden feucht, als sie die liebevoll geschnitzten Figuren sah die Tarciryan nun vorsichtig aus dem Schränkchen nahm. Der strahlende Blick des Kindes von dem Envi immer sagte es wären ihre Augen, was aber nicht zutraf denn es war der Blick des Liebsten der ihr immer wieder in den Kinderaugen begenete.

Ihr Ruf hatte die zwei erreicht , und so schnell wie sie am Tisch sassen, der Knirps auf des Vaters Schoss, lies vermuten das sich dort zwei hungrige Raubtiere niedergelassen hatten. Rouvena kannte die Ungeduld ihres Sohnes wenn es ums Essen ging, und richtig gleich hatte er den Teller in Händen und klopfte diesen auf den Tisch. Mahnend schüttelte die Mutter den Kopf.

Tarciryan das tut man nicht und das weisst du doch schon. Du bist doch schon ein grosser Junge.

Ein wenig verzog der Knirps das Schnütchen, stellte aber brav den Teller zurück, den Rouvena gleich an sich nahm um dem Sohn aufzufüllen.

So mein Schatz und nun nimm den Löffel und zeig dem Papa wie schön du schon essen kannst.

Auch Envi bekam nun seine Portion nebst einer, mit Butter bestrichenen Scheibe Brot. Nun noch den Tee in die Becher und dann füllte sie sich selber auf.

Lasst es euch schmecken.

Dieser Aufforderung bedurfte es allerdings für Tarciryan nicht, der schon munter reinhaute.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Sa 15 Mai 2010 - 0:54

Rouvena hatte Tarciryan wirklich schon sehr gut erzogen, dachte sich Envi als er sah wie schnell der Junge auf die Worte seiner Mutter reagierte. Um ihn ruhig zu halten bis er seinen Teller wieder bekam nahm ihn Envi in die Arme und kitzelte sanft mit den Fingern seinen Bauch. Sogleich begann Tarciryan quietschend zu lachen und wand sich in den Armen seines Vaters. Ich wusste es doch ... , grinste ihn Envi an, ... du warst früher auch schon kitzlig. Aber nun stand der Teller mit lecker duftenden Eier vor dem Kind und nichts konnte ihn mehr davon abhalten zu essen. Artig nahm er den Löffel in die kleine Hand, wenn auch noch ein bisschen unbeholfen aber Envi sah mit Erstaunen zu wie gut er damit schon zurecht kam. Hin und wieder rutschte ihm zwar ein Stückchen Speck oder Ei vom Löffel, dass er dann verstohlen in die Finger nahm und sich in den Mund schob aber Envi war wirklich stolz auf seinen Sohn.

Rouvena kehrte zurück an den Tisch und stellte ihm ebenfalls einen Teller und eine grosse Scheibe Brot hin. Danke mein Abendstern ..., rief er ihr nach da sie schon wieder an den Herd zurück gekehrt war, schloss die Augen und sog den Geruch des Gerichtes tief ein. Es duftete köstlich und Envi wurde sich in diesem Moment bewusst wie lange er schon nichts mehr derartig gutes zu Essen bekommen hatte. Sicherlich musste er keinen Hunger leiden, da viele ihn mit Naturalien bezahlten für seine Dienste aber daraus ein gutes Mahl zu kochen war nicht seine Stärke. Meist sass er Abends beim Schein einer Kerze an einem der grossen Tische, hatte vor sich seine alten Karten aus seiner Heimat ausgebreitet oder lass in den alten Schriftrollen, die er wie seinen Augapfel hütete und verspeiste dabei ein bisschen Brot, Speck oder Schinken.

Doch nun, endlich wieder mit seiner Familie vereint zu sein, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen und zu essen, das war die Erfüllung seiner Träume. Er nahm sich ebenfalls einen Löffel und begann den Teller zu leeren. Zwischendurch biss er grosse Stücke von seinem Brot und verkündete Rouvena, den Mund voller Eier und Brot: Dasch ischt schehr lecker meine Gelübte ... , verlegen sah er zuerst Rouvena an, dann seinen Sohn, der wohl schon gelernt hatte, dass man mit vollem Mund nicht redet weil er leise vor sich hin gluckste. Hastig schluckte Envi alles hinunter und grinste nun. Entschuldigt bitte ... aber ich konnte mich eben nicht zurück halten ... was ich sagen wollte, es schmeckt vorzüglich Rouvena. Wirklich ... du kannst auch aus nichts ein leckeres Mahl zaubern. Nun würde eigentlich nur noch eines fehlen ... , wieder wurde er etwas verlegen und sah seine geliebte Frau mit schräg angelegtem Kopf an.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Sa 15 Mai 2010 - 22:35

Ein leises Lachen perlte von Rouvenas Lippen, zu lustig war es als Envi ihre Kochkünste lobte und dabei aufpassen musste sich nicht zu verschlucken. Ebenso erheiternd fand sie den verlegenen Blick und das versteckte Glucksen von Tarciryan. Schön einfach nur schön war es, die entspannte familiäre Atmospäre und sie genoss es wie schon lange nichts mehr. Was tat es , das es etwas beengt war, sie waren zusammen und das war alles was zählte.

Himmelscreme gell ?

vervollständigte sie seinen nicht zu Ende gesprochenen Satz, mit feinem Lächeln.

Du bekommst bald eine Schatz. Auch darin ist der Kleine eindeutig dein Sohn, in der Vorliebe für Leckereien.

Sie deutete auf die Pfanne in der noch ein Rest war.

Möchtest du noch? Und nach dem Essen muss unser Sohn ins Bett. Er ist heut schon länger wach als normal.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 16 Mai 2010 - 0:50

Sie wusste noch sehr genau welches Envis Lieblingsspeise war und er schenkte ihr ein glückliches Lächlen. Dankbar hielt er ihr seinen Teller hin damit sie ihm noch den Rest aus der Pfanne reichen konnte. Es war schon lange her, dass er derartig ausreichend essen konnte und zusammen mit seiner geliebten Frau und seinem Sohn schmeckte es ihm auch endlich wieder.
Was höre ich da Tarciryan, du bist auch für die Leckereien, die deine Mama zaubern kann ?, fragte er den kleinen Jungen und strahlte dabei wie ein kleines Kind. Es gab viele Dinge, die Envi in den letzten Jahren vermisste ... und nun sah er die Chance all dies wieder zu bekommen.

Sobald ich meinen Teller leer habe gehe ich nach oben und bereite ein Nachtlager für Tarciryan vor ... , erklärte er zwischen zwei Löffeln Rouvena und schob sich sogleich das letzte Stück Brot zwischen die Zähne. Danach setzte er den Jungen auf seinen Stuhl: Du bleibst hier brav sitzen und passt auf, dass deine Mama nicht geklaut wird. Ich bin oben auf dem Dachstuhl und mache dir ein Bettchen zurecht. Noch einmal bekam das Kind einen kleinen Kuss auf die Stirn und Envi kletterte die Leiter nach oben.

Er sah sich um. Der Dachstuhl hätte aufräumen dringend nötig, dachte er bei sich, doch dies spielte nun keine Rolle. Eilig legte er ein paar Decken aufeinander, die heute Nacht als Matraze für Tarciryan dienen mussten. Anschliessend band er eine Wolldecke zu einer kleinen Rolle zusammen und legte sie als Kopfkissen Ersatz auf die Decken. Nun widmete er sich noch seinem Lagerplatz. Ob er gross genug war für sie beide ?

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 16 Mai 2010 - 2:24

Ein bischen verträumt sah sie dem geliebten Mann nach als er auf dem Boden verschwand. Flugs rutsche Tarciryan vom Stuhl und kam zu ihr gelaufen, hob ihr seine Ärmchen entgegen. sanft nahm sie ihn hoch und gleich kuschelte er sich müde an sie.

Du bist müde mein Schatz ...gleich kannst du schlafen. Ich glaub der Papa würde dir gern gleich den Schlafanzug anziehen.

Leise und zärtlich sprach sie zu ihrem Kind, hielt es sanft in den Armen.

Wir haben ihn wiedergefunden Tarciryan, wir haben den Papa endlich zurück, du wirst sehn jetzt wird es wunderschön.

Leise summte sie ein kleine Melodie , träumerisch mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen.

Möchtest du ih für die Nacht fertigmachen Liebster?

fragte sie als Envi die kleine Treppe wieder hinabkam.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 16 Mai 2010 - 2:50

Ich denke das wird für eine Nacht ... , Envi kam die Leiter herunter und bevor er seinen Satz beenden konnte fragte ihn Rouvena auch schon ob er seinen Sohn für die Nacht fertig machen wollte. Mit wenigen Schritten war er bei den beiden angelangt und nahm ihr freudestrahlend den kleinen Jungen ab. Liebend gerne mein Abendstern .. liebend gerne ..., vorsichtig gab er ihr einen kleinen Kuss auf die Wange, ... und du mein Sohn, bist du müde genug ?

Tarciryan riss bei den Worten seines Vaters übermüdet den Mund auf und gähnte herzhaft. Oh ja, das ist sehr müde ... dann wollen wir mal schauen ..., zusammen mit ihm lief Envi auf eine kleine Tür seiner Werkstatt zu und öffnete sie. Mit einem lauten Quietschen ging sie auf und er sah Rouvena mit einem Verzeihung bittenden Blick an. Ich glaube, da sollte ich mal wieder ein paar Tropfen Öl verschwenden ... , sagte er grinsend und verschwand mit seinem Sohn in dem kleinen Waschraum. Auf den kleinen Hocker, der in einer Nische stand, stellte er den Jungen auf die kleinen Beine und zog ihm vorsichtig das kleine Hemd über den Kopf. Zum Glück hatte er den kleinen Ofen schon vor einer Weile eingeheizt und holte mit einer Kelle warmes Wasser aus dem Kessel, der darauf stand. Von dem kleinen Regalbrett nahm er ein frisches Tuch, benetzte es und wusch seinem Sohn behutsam Hände und Gesicht. Als er ihm dann auch noch über Brust und Bauch fuhr begann der Junge wieder vernügt zu lachen und nahm seinem Vater das nasse Tuch aus der Hand. Noch etwas ungestüm fuhr er Envi damit durch das Gesicht aber es machte ihm nichts aus, zulange hatte er solche Momente herbei gesehnt.

Wie sieht das aus Tarciryan ... musst du noch für kleine Jungs ?, fragte er das Kind und der Junge nickte als Antwort. Und kannst du das schon alleine oder soll ich dir helfen ?, folgte nun die nächste Frage. Alleine... , bekam er als Antwort und Envi zeigte ihm wohin er gehen musste. Dabei nutzte er die Gelegenheit aus der kleinen Tür zu spähen und Rouvena zu fragen: Ähm... wo hast du etwas für die Nacht für Tarciryan zum Anziehen Rouvena ?

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 16 Mai 2010 - 13:15

Es war wie damals und schon wieder füllten sich die Augen mit salzigem Nass, zu schön war es mir anzusehen wie sich Vater und Sohn auf Anhieb verstanden, zu beobachten wie liebevoll Envi mit ihm umging. Einen Moment lang blieb sie einfach nur sitzen , verlor sich in Träumereien. Bis der Geliebte den Kopf zur Türe hinausstreckte und seine Frage sie aus den Gedanken riss.

Warte mein Herz, Ich such dir was raus.

Wo war denn nur...? Ach da drüben auf der Arbeitsfläche stand die Tasche und Rouvena entnahm ihr rasch ein winziges Nachthemdchen, welches sie Envi reichte. Dabei entdeckte sie das leicht feuchte Gesicht und lachte leise.

Na, hat der kleine Schlingel versucht dich auch zu waschen?

Envi strahlte und zog sich wieder zurück, derweil räumte sie den Tisch ab, stellte alles ordentlich zusammen.
Fertig für die Nacht sass Tarciryan auf dem Arm des Vaters, streckte ihr die Arme entgegen.

Mama singen?

kam die müde Frage wie jeden Abend, und Rouvena umarmte das Kind , nahm es jedoch nicht von des Vaters Arm.

Liebling weisst du was? Dein Papa kann auch wunderschön singen, das wird dir sicherlich gefallen.

Zärtlich küsste sie den Sohn auf Stirn und Lippen.

Schlaf schön mein Schatz . Ein Lächeln flog zu Envi, Du würdest ihn doch gern zu Bett bringen?
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 16 Mai 2010 - 15:11

Rouvena reichte ihm ein kleines Nachthemd für den Jungen und bemerkte sein feuchtes Gesicht. Ein strahlendes Grinsen machte sich in seinem Gesicht breit und zeigte ihr wie sehr er sich freute ... über alles freute, dass sie wieder bei ihm waren, er Zeit mit seinem Sohn verbringen durfte und sie endlich wieder eine Familie waren. In diesem Moment kam der Junge zurück und strahlte seinen Vater an, stolz darauf wie gross er schon ist und vieles alleine tun kann. Envi grinste wie sein Sohn mit der Hose, die zwischen seinen Beinen hing, ihm entgegen kam. Er stellte ihn wieder auf den Hocker und fragte ihn leise: Alles in Ordnung Tarciryan ? , der Junge nickte glücklich. Dann befreien wir dich mal von der Hose und schau... deine Mama hat mir dein Nachthem gegeben.

Nachdem er seinen Sohn umgezogen hatte nahm er ihn wieder auf den Arm um ihn seiner Geliebten zu präsentieren. Sogleich wollte Tarciryan sein Gute-Nacht-Lied von ihr hören aber Rouvena erklärte ihm liebevoll, dass sein Vater das auch gut könnte. Envi wurde etwas verlegen. Seit über 30 Jahren hatte er dies nicht mehr getan und er war sich im ersten Moment nicht sicher ob er es noch könnte. Aber auf ihr liebevolles Lächeln hin nickte er ihr zu und kletterte mit Tarciryan wieder auf den Dachboden. Leise begann er alte Verse aus Imladris zu singen:

Eärendil hiess ein Schiffer kühn,
Der weilte in Avernien,
Schlug Holz und baute sich ein Schiff,
Von Nimbrethil auf FAhrt zu gehn.
Die Segel zog er silbern auf,
Laternen silbern hing er aus,
Den Bug schuf er dem Schwane gleich,
Die Wimpel flogen hell im Licht.

Dem alten Königsbrauch gemässs
Legte er Helm und Rüstung an,
Grug Runen in den Silberschild
Zum Schutze gegen Harm und Not;
Sein Bogen war aus Drachenhorn,
Aus Ebenholz ein jeder Pfeil,
Sein Köcher war aus Chalzedon,
Sein kräftiges Schwert aus blankem Stahl.

Sein Helm war adamanten hart
Und Adlerfedern krönten ihn,
Aus Silber war sein Panzerhemd,
Auf seiner Brust schien ein Smaragd.

Es trieb ihn uner Mond und Stern
Weitab vom Nördlichen Gestad,
Und irrend übers wilde Meer
Verlor er Sicht und Menschenspur.
Von Eisesgründen wandte er
Sich ab, wo ewig Schatten herrscht,
Die Wüstenhitze auch verliess
Er eilends, trieb noch weit umher
Auf dunklen Wasesrn ohne Stern....
.


Zuerst hatte ihn der Junge noch mit grossen aufmerksamen Augen angeschaut aber nun war er eingeschlafen und lag zufrieden in den Armen seines Vaters. Vorsichtig legte Envi seinen Sohn auf das kleine Nachtlager und deckte ihn sorgsam zu. Gute Nacht mein Sohn, träume etwas schönes von grossen Schiffen und mutigen Abenteuer. Behutsam strich er dem Kind dabei über den kleinen Kopf und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Mögen dich die Valar weiterhin beschützen... , flüsterte er leise mit einem Lächeln

Auf Zehenspitzen schlich er sich vom Dachboden wieder nach unten und sah sich nach Rouvena um.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 16 Mai 2010 - 15:39

Gerührt lauschte sie nach oben, wo Envi mit leiser, weicher Stimme zu singen begonnen hatte. Erinnerungen wurden wach an Stunden voller Liebe und Zärtlichkeit in denen seine Stimme genauso klang, wenn er ihr ins Ohr raunte.
Sie wusste das auch diese Stunden eines Tages aufleben würden, das sie ihre Ängste wieder verlieren würde mit der Zeit, etwas das nur mit ihm gelingen konnte.

Sie verlor sich in Zukunftsträumen, die sich mischten mit der Vergangenheit. Am Fenster stehend und in die Nacht schauend merkte sie nicht das die Stimme verstummt war und der Liebste leise wieder herunter kam.

Ich liebe dich sosehr flüsterte sie vor sich hin,Und ich wünschte ich müsste dich nicht um Geduld bitten....aber.....

ein leiser Seufzer entfloh den roten Lippen.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 16 Mai 2010 - 18:20

Ich hatte schon einmal sehr viel Geduld aufbringen müssen bis wir unsere Liebe offen zeigen konnten, erinnerst du dich ?, sprach leise zu ihr und legte ihr sanft seinen Zeigefinger auf die Lippen. Was würdest du davon halten wenn wir uns ein bisschen in den Hinterhof setzen ? Ich habe noch einen halbvollen Schlauch mit gutem Wein aus einer der südlichen Provinzen ... und wir könnten ein bisschen reden.

Mit all seiner Liebe, die er nie verloren hatte, sah er in ihre blauen Augen. Jene blauen Augen, die er oft in seinen Träumen sah, Augen die ihn suchten und er sie. Tiefe Trauer hatten ihn dazu bewogen Tara zu verlassen. Nach der scheinbar endlosen Suche hatte Envi gehofft dort wieder leben zu können doch die Erinnerungen, aus denen er dachte neuen Mut zu schöpfen, trieben ihm täglich kleine Pfeile in sein Herz und taten weh. Als wenn es das Schicksal nun doch noch einmal gut mit ihm meinte führte es ihn in diese Stadt, in der er versuchte ein neuen Leben zu beginnen.

In der sie beide ein neues Leben beginnen können ... nun da Rouvena und Tarciryan wieder bei ihm sind.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 16 Mai 2010 - 19:04

Sanft küsste sie den Finger der sich auf ihre Lippen legte. Damals ...ja damals hatten sie beide geduldig sein müssen, eine Geduld die sie oft genug an den Rand des Erträglichen getrieben hatte. Bis zu jenem abend in ihrem Haus, sie, die ebenfalls sein Kind bekam. Diese Nacht in der die Wahrheit ans Licht kam auf eine Art die sie beide nicht gewollt hatten. Rouvena dachte an seine Flucht, als er sie beide allein lies, an die Bitterkeit die sich in ihr ausbreitete, als sie sich alleingelassen fühlte und an das Glück als er zurückkam und ihr gemeinsames Leben begann.
Nur wenige Tage waren ihnen vergönnt gewesen bis.... an diesem Punkt schüttelte sie ihre Gedanken ab.

Ich würd gern ein Glas Wein mit dir trinken...

stimmte sie seinem Vorschlag mit liebevollem Lächeln zu, und umschloss sein Gesicht mit den Händen um es zu sich herabzuziehen und ihn zärtlich und sanft zu küssen.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 16 Mai 2010 - 19:21

Dieser Kuss ... es war wie einst, einst in Tara im Rosenhäuschen, Rouvenas wunderschönem Haus. Alles um ihn herum verschwand und er stand wieder mit ihr dort wo alles begann, wo sie endlich zusammen sein konnten und ihr gemeinsames Leben begann. Minutenlang standen sie da, Envi hatte seine Arme behutsam um sie gelegt, und immer wieder berührten sich ihre Lippen sanft.

Dann lass uns nach draussen gehen meine Geliebte .. die Bank steht direkt unter dem kleinen Dachfenster. Es ist offen und wir können Tarciryan hören sollte er wach werden. Sie bekam noch einen zärtlichen Kuss auf ihre Nasenspitze bevor sich Envi von ihr löste und zu den kleinen Schrank beim Holzherd ging. Er öffnete die Tür um die einzigen beiden Gläser heraus zu nehmen, die er besass doch es stand nur eines darin. Sein Blick wanderte durch die Werkstatt und erspähte das zweite Glas das er mittlerweile für seine feinen Pinsel benutzte. Äusserst verlegen sah er Rouvena an: Ähm... ich habe nur dieses eine Glas ...würde es dir etwas ausmachen wenn wir es uns teilen ?

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 16 Mai 2010 - 21:42

Eine endlos scheinende Zeit hielten sie einander in den Armen, naschten immer wieder von den Lippen des anderen, erzählten sich ihre Küsse und Blicke von dem Glück endlich wieder vereint zu sein. sein Kuss auf ihre Nasenspitze entlockte ihr ein kleines, glückliches Lachen, und ihre Blicke folgten ihm schneller als ihre Beine, als wolle sie sich vergewissern das es Wirklichkeit und kein Traum war.

Die verlegenheit mit der er das Glas in den Händen drehte verstärkte ihr Lächeln nur noch, war ihr der Blick auf das zweckentfremdete zweite Glas nicht entgangen.

Musst du das wirklich fragen mein Schatz? Hat es mir je etwas ausgemacht aus deinem Glas zu trinken? ach Liebster das alles ist doch gar nicht wichtig. Weisst du wir hatten alles....damals. Dies hier ist nun ein Neubeginn und disesmal suchen wir alles gemeinsam aus und nach und nach schaffen wir uns so unser Nest.

Liebevoll griff sie nach seiner Hand.

Gehen wir hinaus, allerdings solltest du das glas vorher vielleicht noch füllen.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 17 Mai 2010 - 1:14

Envi griff schnell nach dem Glas und im vorrüber gehen nach dem Weinschlauch als ihn Rouvena an die Hand nahm und sie gemeinsam in den kleinen Hinterhof liefen. Es war ein typischer Hof, umringt von den kleinen Häusern der schottischen Einwohner. Der Boden war teils mit Steinplatten ausgelegt und in den Zwischenräumen spriesste das hellgrüne Grass der schottischen Highlands. Envi hatte sich eine kleine Holzband gezimmert, die an der Rückwand seiner Werkstatt stand und dazu einen kleinen einfachen Holztisch auf den er nun das Glas stellte und den Weinschlauch legte. Über ihnen konnte man den sternenbesetzten Himmel sehen, klar und ohne eine Wolke.

Hier sitze ich oft noch am Abend ... , begann er leise, ... und denke nach. Meist hatte ich versucht nicht zu sehr an dich und Tarciryan zu denken sondern eher an meine Aufträge. Seine Hand deutete dabei nach hinten in Richtung der Werkstatt. Setz dich Rouvena ... ich hole nur noch schnell meine Pfeife und den Tabak. Bevor er noch einmal zurück ging nahm er den Weinschlauch und schenkte das Glas ein. Noch in der Werkstatt stopfte er seine Pfeife, ging zum Holzherd und führte einen kleinen Holzscheit hinein um damit die Pfeife anzuzünden. Danach ging er zurück in den Hof und setzte sich neben Rouvena auf die Bank. Vorsichtig legte er seinen Arm um ihre Schulter und sah hinauf zu den Sternen .... ob wohl die Valar ihre Hand im Spiel hatten damit sie zu ihm zurück finden konnte ?

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 17 Mai 2010 - 1:35

Angenehm mild war die Nachtluft noch, und der Hof wurde nur erhellt durch den Glanz der unzähligen Sterne. Rouvena schloss die Augen und lehnte sich zurück, während der Liebste noch einmal hineinging um seine Pfeife zu holen. Erneut fühlte sie sich zurückversetzt, glaubte den betörend süssen Duft der Rosen wieder zu riechen.
Schnuppernd zog sie ihr Näschen kraus als das feine Aroma von Envis Pfeife sie umwehte. Sie mochte den Geruch von gutem Tabak, genoss es hier nun mit ihm zu sitzen. Vertrauensvoll lehnte sie sich in seinen Arm und nach einer Weile sank ihr Kopf gegen seine Schulter.


Es ist ein kleines wunder das wir uns wiedergefunden haben....

sagte sie leise in die Stille.

Wie konnte ich das alles vergessen? Du warst und bist mein Leben,meine Liebe...alles was ich jemals wollte.
An den wein auf dem Tisch dachte sie nicht mehr, alles was sie brauchte hatte sie neben sich.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 17 Mai 2010 - 10:25

Aye ... wir haben uns endlich wieder ... , flüsterte er leise, ... und nun kann uns hoffentlich nichts mehr trennen. Zufrieden und glücklich bliess Envi ein paar Rauchringe in den Abendhimmel. Endlich wieder ihre Nähe fühlen zu dürfen, sie in seinem Arm halten zu dürfen davon quälten ihn Alpträume in den letzten beiden Jahren da er sie zu sehr vermisste und seine Angst Rouvena womöglich für immer verloren zu haben als er eines Tages kaum noch Hoffnung hatte. Nun wusste er jedoch, man darf die Hoffnung niemals aufgeben.

Sanft zog er sie näher in seinen Arm. Er dachte wieder an die wenigen Tagen, die sie zusammen in Tara verbringen durfte, Tage voller Glück, Liebe und Zufriedenheit. Tage an denen er morgens, nach einem guten Frühstück, das Rosenhäuschen verlassen hatte um in seinem Stollen zu Arbeiten, Tage an denen er Abends zwar müde aber zufrieden in eben jenes Häuschen zurückkehrte zu seiner kleinen Familie. Tage an denen Rouvena ihn mit einem guten Mahl begrüsste und er seinen kleinen Sohn in den Armen hielt. Nun endlich würden sich diese langersehnten Tage wiederholen können.

Es ist unser Schicksal..., sagte er mit einem Mal sehr leise, .... erinnerst du dich an die Prophezeiung ? Das Schicksal führte uns seinerzeit zusammen und nun wieder. Wir gehören zusammen Rouvena, du bist die Frau, die die Weisen vor über 30 Jahren gesehen haben, die mir helfen wird meine Aufgabe zu erfüllen. Niemand und nichts wird uns wirklich trennen können, nicht einmal irgendwelche Verbrecher, die dich mir genommen haben. Alles wird nun wieder gut werden ... ich kann es fühlen.

Er küsste sie sanft auf den Kopf und strich ihr über das feine Haar. Erzählst du mir von Tarciryan ? Wie ist er bisher aufgewachsen ?

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 17 Mai 2010 - 11:13

Alles wird gut..... wiederholte sie seine Worte voll Überzeugung und kuschelte sich enger an ihn. Jetzt erst, seit sie wieder bei ihm war, wusste sie was sie in den Jahren vermisst hatte, was das Sehnen in ihrem Herzen zu bedeuten hatte. Seine Wärme und Nähe, der Halt den sie nur bei ihm fand...die Sehnsucht danach hatte sie all die zeit unbewusst begleitet.

Tarciryan..... sagte sie leise und lächelte dabei. Er ist ein besonderes Kind und Ariane sagte oft er entwickelte sich rascher als jedes Kind das sie kannte. Sie war eine Kräuterfrau und bat mich bei ihr zu bleiben, als klar wurde das ich mich nicht erinnerte. So blieben wir der Kleine und ich und er wuchs und gedieh prächtig. Wir waren viel ihm Wald, ich nahm ihn immer mit wenn ich zum Kräuter und Wurzeln sammeln ging. So lernte er schon sehr früh die Namen der Blumen und Bäume, der Tiere die uns begegneten. Kurz bevor er ein Jahr war, bekam er eine leichte Erkältung mit etwas Fieber und ich hatte ihm einen Kamillenaufguss gekocht, er musste ja viel trinken. Der Knirps drehte den Kopf weg und sagte klar und deutlich "Nein"

Rouvena lachte als sie sich daran erinnerte.

Sein erstes Wort war "Nein" und er war dann auch partout nicht dazu zu bewegen den Tee zu trinken.Er mag ihn einfach nicht und egal was ich auch anstellte er machte den Mund nicht auf. Schliesslich bekam er Minztee und trank brav und ohne Probleme. Später sagte er grundsätzlich "Will nicht" kurz und bündig und wenn er das sagt ist es sinnlos. Dann zwinge ich ihn auch nicht, denn er sagt es nur wenn er wirklich einen Grund für seine Ablehnung hat.

Rouvana hatte während des Erzählens ihre Hand auf seine Brust gelegt, und spürte nun wie schnell es schlug.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 17 Mai 2010 - 13:58

Immer wieder schmunzelnd hörte Envi den Erzählungen Rouvenas aufmerksam zu. "Nein" war also sein erstes Wort und Envi grinste dabei. Der kleine Junge war eindeutig der Sohn eines Königs, schoss es ihm durch den Kopf und sein Grinsen wurde breiter. Es wunderte ihn keinesfalls, dass Tarciryan für diese Kräuterfrau erstaunlich gewesen sein muss. Schliesslich war er das Kind eine Dúnedain und einer wahrhaften Elbin, auch wenn Rouvena ihre wirklicher Herkunft noch nicht kannte. Sollte er ihr heute Abend bei dieser Gelegenheit mehr darüber erzählen ?
Er entschied sich erst einmal weiter darüber zu schweigen, zu sehr genoss er es die vielen kleinen Geschichten über seinen Sohn zu hören, dabei die Augen zu schliessen und es sich in Gedanken vorzustellen. Wärme durchflutete plötzlich seine Brust und er bemerkte Rouvenas Hand, die sie im Laufe ihrer Erzählungen darauf gelegt hatte und er streichelte sie nun sanft, die Pfeife zwischen den Zähnen und immer wieder genüsslich daran ziehend worauf kleine Rauchschwanden vor seinem Gesicht aufstiegen und in seinen Tagträumen zu Gestalten wurden.

Er ist ein halber Dúnedain ... , sagte er leise und schmunzelnd in die Stille, die eingekehrt war, ... und auch dein Sohn meine Geliebte, wundert es dich da noch, dass er sich schneller entwickelt als ein Kind der Menschen hier ? Das erinnert mich sehr an Enviduin ... und zum ersten Mal fühle ich keinen stechenden Schmerz wenn ich an ihn denke. Auch er entwickelte sich schnell.. als ich eines Tages wieder einmal von einem Kampf zurück kam lief er mir stolpernd entgegen und er war damals noch kein Jahr alt. Als er älter wurde erzählte er mir jedesmal alles was er neu gelernt hatte sobald ich zurück kam nach Imladris und seine Geschichten wurden immer ausführlicher... allerdings je älter er wurde auch abenteuerlicher.

Wieder kam ein breites Grinsen über Envis Gesicht wenn er daran dachte als ihm sein erster Sohn erzählte wie er auf den Rücken eines Esels geklettert war und das Tier sich mit ihm in Bewegung setzte. Für Enviduin war immer alles ein grosser Spass und er erzählte Envi liebend gerne von all seinen Erkundungen, kleinen Abenteuer und was er neues gelernt hatte. Für Envi war es jedoch an diesem Abend das Schönste, dass er endlich ohne jede Trauer an Enviduin zurück denken konnte und sich erinnern als wäre es erst gestern gewesen.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 17 Mai 2010 - 14:44

Glücklich strahlten ihre Augen auf, zu weh hatte es immer getan, den tiefen Schmerz in ihm zu spüren und das er sich jetzt mit einem Lächeln erinnern konnte, machte sie unendlich froh. Zart strichen ihre Finger über seine Wange dann lag die Hand wieder auf seinem Herzen.

Auch Tarciryan lief, lange bevor er ein Jahr war. erzählte sie weiter, anfangs stolperte er über wirklich alles, über jede Wurzel und jeden Erdhügel. Dann schimpfte er recht wütend mit allem was ihm im Weg lag, in seinem Babygebrabbel. Es war manchesmal wirklich zu lustig.

Sie sah den vor sich, mit blitzenden Augen vor einem morschen Ast stehend und mit drohend erhobenem Finger lauthals schimpfend.

Er lernte recht schnell sicher zu laufen. Eines Tages sahen wir auf einer Lichtunge Rehe mit Kitzen. Er war nicht zu halten, wollte unbedingt eines fangen und streicheln und rannte los. Und dann begriff er nicht wieso sie so schnell davon sprangen, und noch weniger weshalb er nicht so schnell war wie sie.

Erneut lachte sie leise. Und neugierig, nein eher wissbegierig ist er, muss alles was man ihm sagt erst selbst ausprobieren. Wenn ich ihm sagte "Pass auf, Feuer ist heiss....er musste es versuchen wenn auch vorsichtig, genauso mit Dornen, er glaubte erst das sie stechen nachdem er es selbst versuchte und mehr als ein leises "Autsch" kam dann nie von ihm, weil er wusste ich hatte ihn gewarnt. Im Grunde hält er sich an Verbote....man muss ihm nur erklären warum, damit er es verstehen kann.

Envi schien jedes Wort in sich einzusaugen und ein glückliches Lächeln lag auf seinen Lippen, und Rouvena teilte diese Erinnerungen nur zu gern mit ihm, brachten ihm ihre Erzählungen den Sohn doch näher.
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