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 Die Rückkehr von Rouvena

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Envinyatar

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 17 Mai 2010 - 16:01

Nun konnte Envi nicht mehr anders, er musste lachen. Sein ganzen Gesicht hatte nun heitere und vergnügte Züge angenommen und er griff nach dem Glas Wein auf dem kleinen Tisch vor sich um einen Schluck zu sich zu nehmen. Mit liebevollem Blick hielt er Rouvena das Glas hin und gab ihr einen kleinen Kuss auf die Stirn. In Gedanke stellte er sich seinen Sohn vor wie er brabbelnd mit einer Wurzel energisch schimpfte und wahrscheinlich mit seinen kleinen Händen nach ihr schlug.

Ich mag auch keinen Kamillentee ..., meinte er nun grinsend, ... also das hat er eindeutig von mir. Ein guter Pfefferminztee sagt mir auch bei weitem mehr zu. Wieder musste er leise lachen als eine weitere Erinnerung an Enviduin zu Tage kam. Auch sein erster Sohn sollte als kleines Kind einen Sud aus den Blüten der Kamille trinken und streubte sich dermassen dagegen bis er aus versehen seiner Mutter den Becher aus der Hand schlug.

Wissbegierig zu sein ist kein Fehler, Tarciryan wird eines Tages ein sehr kluger und tapferer junger Mann werden ... und eines Tages meinen Platz in der Halle der Könige einnehmen. Ich fühle es Rouvena.. er wird ein weiser und gerechter König werden.

Die Glut in seiner Pfeife glühte wieder auf als er daran zog und sich der Duft des Krautes über sie hinweg verbreitete.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 17 Mai 2010 - 19:03

Es tat so gut ihn so gelöst und glücklich zu sehen. Dieses herzliche und beinah übermütige Lachen war neu an ihm, doch gefiel es ihr sehr.

Er hat noch mehr von dir Liebster, mit einem kleinen Lächeln nahm sie das Glas aus seiner Hand und nippte daran. Er kann stundenlang malen und hin und wieder kann man sogar erkennen was es darstellen soll.Warte nur bis du anfängst an deinen Bannern zu arbeiten. Wenn er das sieht wird er solang keine Ruhe geben bis er auch Malzeug und pergament vor sich hat.

Eines Tages....ja eines Tages würde der kleine Prinz erwachsen sein und dann.... Rouvena seufzte leise.

Ich bin froh das es noch eine Weile hin ist bis er alt genug ist um seine ihm bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Und ich hoffe von ganze Herzen , das dieser Tag nicht zu früh kommt und ihm eine glückliche unbeschwerte Kindheit beschieden ist. Und uns ein einfaches zufriedenes Leben.

Sehr genau wusste sie was sie erwartete, sobald sie in seiner Heimat waren.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 17 Mai 2010 - 20:11

Erfreut vernahm Envi, dass sein Sohn wohl das gleiche Talent wie er besass - Malen. Aber auch die leicht besorgten Worte seiner Geliebten hatte er gehört sowie den leisen Schmerz in ihrer Stimme. Sicher, eines Tages würden sie in seine Heimat zurück kehren, er würde wieder seinen Platz einnehmen, der ihn in das Exil getrieben hatte. Doch heute und in den nächsten Wochen und Monaten hatte er nur einen Wunsch. Wieder ein glückliches Leben führen zu können, ruhig, bescheiden und zusammen mit Rouvena und seinem Sohn.

Er malt gerne ?, fragte er sie erstaunt, An Pergament, Pinsel und Farbe soll es nicht scheitern, davon habe ich genug in der Werkstatt und nichts wird mir mehr Freude bereiten als ihm in dieser Kunst zu lehren. In Gedanken sah sich Envi schon an einem der Arbeitstische sitzen, seinen Sohn auf dem Schoss und ihm dabei zu helfen wie er den Pinsel richtig führen kann. Und eines Tages, in seiner Heimat, würden sie gemeinsam die schönsten Banner mit dem Wappen des Königs herstellen. Ein zufriedenes Seufzen drang dabei leise aus seinem Mund.

Aye ... wir werden eines Tages zurück in meine ... unsere Heimt gehen müssen Rouvena. Aber nicht heute und auch nicht in den nächsten Monaten ... vielleicht können wir nun hier einige Jahre ein ruhiges Leben führen. Diese Schotten sind ein freundliches Volk ... teils noch ein bisschen barbarisch aber friedliebend. Gerne messen sie ihre Kräfte bei etwas, dass sie Baumstamm werfen nennen. Wer diesen Stamm am weitesten wirft gewinnt oder manch einer der jungen Männer möchte damit ein junges Mädchen beeindrucken. Derartiges hatte ich zuvor noch nirgends gesehen. Und sie brennen ein Getränk, dass sie Scotch nennen. Es ist ziemlich stark, hat einen leicht rauchigen Geschmack aber man gewöhnt sich daran. Wenn wir eines Tages in unsere Heimat zurück kehren möchte ich davon unbedingt ein paar Fässer mitnehmen und in den Kellern der Feste einlagern.

Er sah sie glücklich an und strich ihr wie einst eine vorwitzige Strähne ihrer rotgoldenen Haare aus dem Gesicht. Ein bisschen erinnert mich dieses Volk hier an Rohan ... tapfere Männer und Krieger mit wettergegerbter Haut aber tief in ihrem Inneren mit einer guten Seele.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 17 Mai 2010 - 20:53

Sie konnte es sich vorstellen Envi und sein Sohn beim malen, und sie wusste schon jetzt das alle beide dabei die Zeit vergessen würden.

Er ist so sehr dein Sohn Envi, fdas ich mich eigentlich hätte erinnern müssen. Wenn er mich ansieht tut er es mit deinen Augen, wenn er mich anlacht ist es dein Mund und wenn er ganz fest nachdenkt hat er die gleiche Falte auf der Stirn wie du. und dann setzte sie leise hinzu, Ich bin so unsagbar froh dich wiedergefunden zu haben, wieder mit dir glücklich sein zu dürfen.

Ein glückliches Strahlen lag in ihrem Blick mit dem sie ihn nun ansah.

Und wenn es für dich Zeit wird heimzukehren, werden wir bei dir sein, dein Sohn und ich. Und ich werde gehn ohne Bedauern und ohne zurückzublicken, weil ich nur mit dir glücklich sein kann...ganz egal wo.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 18 Mai 2010 - 13:35

Stolz erfüllte Envi bei ihren Worten, wie sehr sein Sohn ihm ähnelte und er freute sich immer mehr darauf endlich Zeit mit ihm verbringen zu können. Eines Tages würde er ihm das Reiten beibringen, ihm die Geschichte und den Stammbaum seiner Altvorderen lehren, ihn in der Kunst des Schwertkampfes einweisen und noch sehr viele andere Dinge damit Tarciryan eines Tages wirklich seinen Platz mit Würde einnehmen könnte. Er würde endlich der Vater sein können, der er schon bei Enviduin hätte sein müssen und nicht alles seiner Frau überlassen nur damit er in den Kampf ziehen konnte.

Allmählich leerte sich ihr Weinglas und die Nacht war endgültig am Himmel aufgezogen. Von den grünen Highlands konnte man die Grillen zirpen hören, die ihren nächtlichen Gesang anstimmten. Auch Envi war unglaublich froh und glücklich darüber, dass er seine Rouvena endlich wieder hatte. Nun würden ihn sicherlich keine Alpträume mehr plagen in denen er immer noch auf der verzweifelten Suche nach ihr und dem Jungen war.

Ich freue mich schon sehr auf die kommende Zeit Rouvena..., sagte er leise in die Nacht hinein und sah zu den Sternen, die am Firmament hell leuchteten, ... und ich fühle wie die Zeit immer näher kommt um nach Hause zu kehren. Ich habe nicht vor zu warten bis unser Sohn erwachsen ist, bis er ein Mann ist. Dafür ist meine Sehnsucht zu gross geworden nach über 30 Jahren. Die Prophezeiung ist erfüllt, auch wenn sie mich auf eine harte Probe gestellt hatte bis ich endlich dich fand. Und auch dann durfte ich noch nicht glücklich sein bis zum heutigen Tage.

Die letzten kleine Rauchschwaden verliessen seinen Mund und er klopfte seine Pfeife an der Tischkante aus. Sanft lächelnd sah er sie an: Komm meine Geliebte... es wird Zeit, dass auch wir schlafen gehen. Morgen erwartet uns ein anstrengender Tag. Wir müssen uns nach einem geeigneten Haus umschauen und sollten es schnellstmöglich ein bisschen einrichten damit unser Sohn ein anständiges Zuhause bekommt.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 18 Mai 2010 - 15:31

Liebevoll erwiderte sie sein Lächeln, doch ein leichtes Flackern trat in ihre Augen, als er vom Schlafengehen sprach. Sie schalt sich töricht und dumm, es war doch Envi...ihr Envi in dessen Armen sie schlafen würde, der versprochen hatte ihr Zeit zu lassen...und doch konnte sie nicht verhindern das sie innerlich zitterte auch wenn sie versuchte sich das nicht anmerken zu lassen.Sie nickte nur aus Angst ihre Stimme würde die aufsteigende Angst verraten, erhob sich langsam und nahm das Glas vom Tisch.

In der Stube war es recht dunkel und es war ihr ganz recht so, würde er doch so die Furcht in ihren Augen nicht sehen.
Siedenheiss wurde ihr klar das sie nur im Hemd würde schlafen müssen, hatte sie doch in der ganzen Aufregung nur an Tarciryans Sachen gedacht und ihre eigenen zurücklgelassen.

Envi? etwas dünn und zittrig klang ihre Stimme. Ich....ich muss im Hemd....meine Sachen... stammelte sie unzusammenhängend und platzte dann hinaus; ..Du...du... wirst doch nicht Envi?

Kaum ausgesprochen schämte sie sich schon ihrer Frage, er hatte es versprochen und sie vertraute ihm doch.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 18 Mai 2010 - 15:51

Sie konnte ihm nichts vormachen, die Angst vor der Nacht mit ihm konnte Envi nur zu deutlich spüren und sehen. Er folgte ihr zurück in die Werkstatt und nahm den Weinschlauch mit, den er an den vorgesehen Nagel in der kleinen Kochecke hängte. Brüchig und beinahe voller Angst wie bei einem jungen Mädchen, dass sich vor der ersten Nacht mit ihrem Geliebten fürchtete, stellte sie ihm ihre Frage.

Rouvena ..., begann er leise und versuchte all seine Liebe in die nächsten Worte zu legen, ... wovor fürchtest du dich ? Du weisst, dass ich nie etwas tun würde was nicht auch du möchtest. Wir haben uns lange nicht sehen können... uns lange nicht in den Armen halten können aber im Moment haben wir doch beide andere Dinge im Kopf und vor allem wichtige Aufgaben vor uns. Unser neues Heim ist mir im Augenblick wichtiger, ein Heim in dem du dich wieder wohlfühlen kannst und all deine Ängste und deine Scheu allmählich ablegen kannst.

Er küsste sie sanft auf die Stirn und nahm ihre Hand. Lass uns nach oben klettern. Ich bin müde von der Arbeit und der Aufregung dich endlich wieder zu haben und habe nur einen Wunsch... mit dir im Arm einzuschlafen und endlich mal wieder gut zu schlafen.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 18 Mai 2010 - 17:06

Verzeih ...

hauchte sie leise und ein bischen verschämt ob ihrer Furcht. Ihre Hand zitterte leicht in seiner als sie nun hinaufstiegen. Tarciryan schlief tief und fest, und träumte gewiss von Pferden und Schwertern und sehr sanft zog sie die Decke wieder über ihn, die er etwas fortgestrampelt hatte.

Ein wenig zog sie sich zurück in den Hintergrund als sie sich nun bis aufs Hemd entkleidete und schnell unter die Decken schlüpfte. Und sie, die sonst nicht einen Blick von ihm gelassen hatte, schloss die Augen während er seine Kleidung ablegte.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 18 Mai 2010 - 19:23

Envi kramte in seiner kleinen Truhe damit sich Rouvena in Ruhe fertig machen konnte. Irgendwo hatte er noch etwas wie ein Nachthemd ... wo zum Teufel hast du dich versteckt ... murmelte Envi verzweifelnd suchend vor sich hin. Alles was er fand war ein älteres Leinenhemd, dass etwas länger war als alle anderen. Vorsichtig drehte er sich ein bisschen um und sah eben noch Rouvena unter den Decken verschwinden. Eilends zog er sich das Hemd über den Kopf, streifte sich die Hose von den Beinen und schlüpfte in das lange Leinenhemd. Auf Zehenspitzen schlich er dann auch zu seiner Lagerstätte, warf noch einen liebevollen Blick zu seinem Sohn, der sichtlich träumte aber mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck und krabbelte auch unter die Decken.

Es ist leider nicht unser bequemes Bett wie damals im Rosenhäuschen ..., sagte er leise, ... aber es ist warm wenn auch ein bisschen hart.
Er zog die Decken über sie beide. Wolltest du in meinem Arm einschlafen oder soll ich auf meiner Seite bleiben ? Du darfst es ehrlich sagen Rouvena, ich bin dir in keiner Weise böse wenn du es noch nicht möchtest.

Envi legte sich auf die Seite, stützte seinen Kopf auf einen Arm und sah sie glücklich an.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 18 Mai 2010 - 19:45

Rouvena öffnete ihre Augen erst wieder als er ins Bett krabbelte. Überrascht aber auch dankbar stellte sie fest, das er sich ein langes Hemd übergezogen hatte, etwas das er noch nie getan hatte seit sie ihn kannte.

Das...Bett ist schon gut so Schatz....lächelte sie noch immer etwas verkrampft aber bei weitem ruhiger als vorhin noch. Schon lag ihr die Antwort auf den Lippen, doch lieber allein auf ihrer Seite zu schlafen, da blickte sie in seine Augen, die sie voller Glück anstrahlten.

Halt mich fest Liebster...bitte halt mich ganz fest und küss mich.

Sicher war sie, ganz sicher das sie nur in seinem Arm würde schlafen können, zu wissen das er da war ihr Sicherheit und Halt gab...würde vielleicht die Träume verscheuchen die sie Nacht für Nacht heimsuchten.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 18 Mai 2010 - 20:04

Behutsam legte er seine freie Hand auf ihre Wange und näherte sich Rouvena sehr langsam und vorsichtig bis seine Lippen die ihren berührten. Es war ein sehr sanfter aber langanhaltender Kuss in den Envi all seine Liebe legte aber auch versuchte ihr die Angst und Unsicherheit zu nehmen, die er deutlich fühlen konnte. Jedoch war es eine andere Angst als seinerzeit in Tara, als er sie am See fand nach dem Samhain Fest, einsam und alleine, ungewiss sich selbst gegenüber, ihren eigenen Gefühlen nicht bewusst, die sie nach dem Fest empfand. Damals wollte er ihr nur ihren inneren Schmerz und ihren Hass nehmen und verliebte sich dabei in Rouvena da sie völlig anders war als die anderen Frauen in der Stadt.

Als er sie noch einmal in der gleichen Art küsste, dabei seinen Arm langsam unter ihren Kopf schob kamen all die schönen Erinnerungen wieder zutage. Erinnerungen an den See vor der Stadt, die kleine Hütte hinter den Bäumen versteckt, die Geburt seines Sohnes ... behutsam zog er sie nun in seine Arme, legte seinen Kopf den den ihren, schloss glücklich und zufrieden die Augen um im nächsten Augenblick friedlich einzuschlafen.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 18 Mai 2010 - 21:42

Es war nicht der erste Kuss den sie tauschten am heutigen Tag, doch in diesem nun lag alles an Liebe was in ihren Herzen war. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmolzen zu einem, und ihre Ängste zerfielen in Nichts, liessen sie sich vertrauensvoll an ihn schmiegen,als er sie behutsam zu sich zog. Seinem Herzschlag lauschend schloss sie die Augen, glitt hinüber in einen erholsamen tiefen Schlaf.

....................

Das erste Grau des Tages erhellte tauchte die Werkstatt und den Dachboden in ein diffuses Dämmerlicht als sie erwachte. noch immer lag sie in seinen Armen wie sie am Abend zuvor eingeschlafen war und einen langen Augenblick kostete sie das Gefühl noch aus, dann löste sie sich vorsichtig um ihn nicht zu wecken. Leise stand sie auf, da auch Tarciryan noch schlief, nahm ihre Sachen und schlich hinunter. Schnell verschwand sie in dem kleinen Waschraum um nach einer Weile, frisch und angekleidet wieder zum Vorschein zu kommen.

Im Ofen glomm noch ein wenig Glut und schnell hatte sie diese wieder entfacht. Während das Wasser auf dem Herd stand um zu kochen inspizierte sie erneut die Bestände. Für ein einfaches Frühstück mochte es reichen. Brot war noch da und Butter auch. Etwas Honig und ein Stückchen Käse fand sich recht hinten im Schrank und ein paar Scheiben von dem Speck waren auch noch übrig. Inzwischen kochte das Wasser uns bald durchzog der Duft frischgebrühten Tee das kleine Häuschen.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mi 19 Mai 2010 - 0:40

Das erste Mal seit über 2 Jahren schlief Envi ruhig ein, kein ewiges hin und her wälzen um in den Schlaf zu finden. Die Wärme und Nähe von Rouvena spüren zu dürfen führte ihn in Träume, Träume von einem glücklichen Leben, von schönen Erinnerungen. Als der Tag allmählich dämmerte bemerkte er nicht einmal, dass sie vorsichtig aufgestanden war.

Plums ... gefolgt von einem kindlichen, vergnügten Lachen riss Envi aus seinen Träumen. Tarciryan war wach und der Ansicht sein Papa hätte nun auch genug geschlafen. Nur mit Augenschlitzen sah er den kleinen Jungen an, der lachend auf seinem Bauch lag und mit seinen kleinen Händen versuchte seinen Papa zu kitzeln. Vorsichtig liess Envi seine Hände nun unter der Decke vorkommen und schlich sich an Tarciryan an. Mit einem Mal schnappte er zu und hielt den Jungen in die Höhe wobei er noch immer auf dem Rücken lag. Tarciryan quietschte nun vor Lachen und beide genossen sichtlich den morgentlichen Spass zusammen. Envi legte ihn neben sich und beide kuschelten nun, versuchten sich weiter zu kitzeln, wobei die Versuche des Jungen hoffnungslos waren, Envi ist nicht kitzlig.

Nach einer Weile herum albern konnte man den Duft von frischem Tee auch auf dem Dachboden riechen.
Ich glaube, deine Mama hat schon das Frühstück fertig dann lass uns schnell nach unten gehen bevor sie uns alles vor der Nase weg isst.

Er nahm den Jungen auf den Arm und kletterte mit ihm die Treppenleiter hinunter. Tarciryan schien das Ganze sichtlich zu gefallen, er lachte, prustete seinem Papa auf die Wange und klatschte in die Hände wobei er dabei auch hin und wieder das Gesicht seines Vaters erwischte. Envi ging auf Rouvena zu, die geschäftig dabei war den kleinen Tisch zu decken und gab ihr einen kleinen Kuss auf die Wange.

Guten Morgen meine liebste Rouvena...

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mi 19 Mai 2010 - 11:15

Sie war soeben dabei den Tisch zu decken, als von oben Qietschen und Lachen ertönte das ihr ein glückliches Lächeln aufs Gesicht zauberte. Tarciryan schien sein Opfer gefunden zu haben, oder vielleicht auch umgekehrt?. Es dauerte eine Weile bis die zwei, vom Schlaf zerstausten "Männer" an der Treppenluke erschienen und langsam hinunterkletterten.

Einem liebevollen Kuss von Envi auf ihre Wangen, folgte ein feuchter Schmatzer des Kindes auf ihren Mund und lachend sah sie die zwei an.

Guten Morgen meine beiden Liebsten, habt ihr schön geschlafen?

Den Kopf etwas schieflegend blitzelte sie den liebsten an.

Sollte das etwa ein guten Morgen Kuss sein? Das kann Tarciryan aber besser. zeig dem Papa nochmal wie man das macht Liebling ja?

Mit einem kleinen Jauchzer schlang der Junge die Arme um ihren Hals zog sich zu ihr und sie nahm ihn auf ihren Arm. Sofort drückten sich die Kinderlippen wieder warm auf ihren Mund. Dann lachte er strahlend und stolz seinen Vater an.

Papa so....
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mi 19 Mai 2010 - 14:03

Envi sah grinsend der Szene zwischen Mutter und Sohn zu. Verschmitzt und frech grinsend näherte er sich seinem Sohn... du meinst das also eher so..., und im gleichen Moment gab er seinem Sohn einen wirklich feuchten, schmatzenden Kuss auf die Wange. Tarciryan quietschte vor Lachen und rieb sich die nasse Wange. Und nun schaust du weg wenn ich deine Mama richtig küsse ..., sagte er lachend zu dem Jungen worauf er sich die kleinen Hände vor die Augen hielt aber immer noch vergnügt lachte. Und Rouvena bekam nun einen wirklichen, liebevollen guten Morgen Kuss.

Du kannst auch aus dem Nichts ein Frühstück zaubern meine Liebste ... , flüsterte er ihr leise zu. Nach dem Frühstück mache ich mich fertig, dann schauen wir gleich nach einem kleinen Haus für uns drei. Meine Sklaven können heute auch mal ohne mich arbeiten, den heutigen Tag möchte ich mit euch beiden verbringen. Zudem müssen wir auf den Markt ansonsten verhungert uns dieser kleine, freche Mann hier noch.

Wieder grinsend kniff er dem Jungen sanft in die Wange und kitzelte ihn am Bauch. Hast du nun auch Hunger auf ein kleines Frühstück Tarciryan ?, fragte ihn Envi lachend. Nicht klein.... gross ..., bekam er als Antwort zurück.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mi 19 Mai 2010 - 20:34

Es tat so gut, dieses liebevolle kleine Morgengeplänkel, nicht nur ihr, sondern augenscheinlich auch Tarciryan und Envi.

Schmunzelnd reicht sie das Kind an Envi zurück, um den tee vom herd zu holen.

Soso, ein grosses Frühstück möchte der kleine Mann, hast du solch einen Hunger? lächelte sie
aber Tarciryan was macht man vor dem Frühstück.

Waschen...kam postwendend die Antwort, wenn auch nicht unbedingt mit Begeisterung.

Vielleicht bittest du den Papa um Hilfe? Dann dürft ihr zwei heute mal ausnahmsweise im Nachthemd frühstücken. Na ab mit euch beiden, ich mach derweil ein paar Brote für euch. Liebster, Honig, oder lieber Käse und Speck?
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Do 20 Mai 2010 - 1:18

Verlegen grinsend nahm ihr Envi den Jungen ab nachdem er etwas beschämt an sich herunter gesehen hatte. Er hatte völlig vergessen, dass er ja ausnahmsweise ein Hemd in der Nacht trug, ansonsten schlief er meist in seiner alltäglichen Kleidung ein da er bis spät in der Nacht über seiner Arbeit sass. Tarciryan riss ihn jedoch aus seinen Gedanken: Papa, waschen ... Pipi machen ... , kam es nun von seinem Sohn.

Envi sah zu Rouvena und gab ihr noch schnell einen Kuss. Dann müssen wir uns beeilen bevor du noch ..., er wollte schon "Hosen machen" sagen, aber im letzten Moment fiel ihm ein, dass der Junge keine an hatte und er lief mit schnellen Schritten in das Badezimmer. Da Tarciryan den Weg schon kannte strammpelte er auf dem Arm seines Vaters, der ihn schnell absetzte und schon war der Junge verschwunden. Envi sah, dass Rouvena den kleinen Ofen schon eingeheizt hatte und holte mir der Kelle ein paar Mal warmes Wasser heraus und gab es in eine Schüssel.

Während er auf das Kind wartete machte er sich schon soweit fertig und strich sich dabei über den Bart. Den sollte ich auch mal wieder kürzen, dachte er sich und griff nach der Schere. Vor dem kleinen Spiegel besah er sich seinen Anblick und begann die Haare ein bisschen in Form zu bringen. Er bemerkte nicht einmal wie sein Sohn zurück kam und ihm aufmerksam zusah. Papa ?, sagte er plötzlich und Envi schnitt sich erschrocken in die Wange. Autsch, ... fuhr es aus ihm heraus und ein kleines Rinnsal Blut quoll heraus. Verdammt..., fluchte er leise und nahm sich schnell ein sauberes Tuch um die Blutung zu stoppen.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Do 20 Mai 2010 - 1:36

Schmunzelnd sah sie den beiden nach, glücklich darüber das es nun immer so sein würde. auch die letzten Schatten ihrer erzwungenen Trennung würden nach und nach verfliegen, und dann würde es genauso sein wie damals.
Rouvena goss schon mal den Tee in die Becher, so war er gleich trinkbereit wenn die zwei fertig waren und machte jedem ein paar Brote zurecht.

Bald würden sie wieder ein eigenes Häuschen haben, vielleicht mit einem kleinen Garten dabei ,etwas Wiese auf der Tarciryan sich austoben konnte. Und vielleicht würde sie auch wieder Rosen pflanzen die den Sommer über ihren süssen Duft um das Haus legten. Ob sie sich wohl auch hier dieses römische Bad anlegen konnten? Die ersten stunden ihres zusammenseins kamen ihr in den Sinn und ein verträumter Glanz lag in ihren Augen.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Do 20 Mai 2010 - 1:49

Envi hielt sich noch immer das frische Tuch auf seine blutende Wange und holte mit der freien ein neues aus dem Regal, dass er in das warme Wasser legte. Anschliessend griff er nach dem Stück Seife und reichte es Tarciyan. Kannst du dich schon einseifen ?, fragte er den Junge freundlich und er nahm seinem Vater die Seife ab, tauchte sie kurz in das Wasser und rieb sich vorbildlich das Gesicht und die Hände ein. Aye, das machst du wirklich schon sehr gut ..., lobte ihn Envi und drückte nun mit der freien Hand das Tuch aus, dass er dem Junge gab. Artig rieb sich das Kind nun die Seife ab und warf das Tuch platschend zurück in das Wasser. Sauber..., verkündete er strahlend und liess sich von seinem Vater noch trocken reiben. Envi sah ihn musternd an und meinte dann: Gut gemacht dann ab mit dir zu deiner Mama und sage ihr ich möchte Honig zum Frühstück.

Sogleich rannte der Junge aus dem kleinen Badezimmer zurück zu seiner Mutter und rief ihr noch im Laufen zu: Papa will Honig ... ich auch...

In der Zwischenzeit besah sich Envi den Schnitt und fluchte immer noch leise vor sich hin bevor er sich über die Schüssel beugte und einige Handvoll Wasser in sein Gesicht warf und seinen Kopf letztendlich in das Wasser tauchte. Nachdem er sich soweit getrocknet hatte tupfte er noch ein paar Mal auf seine Wange, strich sich die noch feuchten Haare glatt und vergass dabei völlig, dass sein Bart nun ziemlich verschnitten aussah. Als sich umwandte, um zurück in die Werkstatt zu gehen, bemerkte er an der Tür, dass dort noch eine Hose hing, die er sich schnell überzog. Nun kam auch er an den Tisch zurück und setzte sich als Tarciryan eben seiner Mama verkündete: Papa aua....

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Rouvena

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Do 20 Mai 2010 - 11:33

Das Trippeln kleiner Füsse riss sie aus ihrem Tagtraum. Noch bevor er am Tisch angelangt war rief der kleine Irrwisch ihr schon die Frühstückswünsche zu und im Grunde wunderte sie es nicht das er das gleiche wollte wie sein Papa .

Honig möchtet ihr also. Dann setz dich schon mal brav auf den Stuhl und dann kannst du dir aussuchen bei wem du gleich auf dem Schoss sitzen möchtest.
Bei Papa sitzen... kam es postwendend zurück und Rouvena lachte leise, während sie die vorbereiteten Brote mit Honig bestrich.
Inzwischen kam auch Envi zurück, und setzte sich und im ersten Moment musste sie lachen als sie ihn ansah, war sein Bart doch ein bischen sehr zerfranst.

Du schaust aus wie ein zerrupftes Huhn grinste sie ein bischen als Tarciryan schon verkündete: Papa aua...

Erst jetzt bemerkte sie die Blutspur die noch im Bart hing. Sogleich sprang sie auf um genauer nachzusehen und entdeckte den kleinen Schnitt in der Wange aus dem noch ein kleiner Blutstropfen quoll.

Hast du dich geschnitten Schatz? Wart ich glaube....

Schon eilte sie in die kleine Küchenecke suchte und fand noch den Rest seines Kräutertees vom Vortag. Mit diesem tränkte sie einen Tuchzipfel und tupfte dann damit die Wunde ab.

Es hört schon zu bluten auf Liebster. Und es wird schnell verheilen. Nach dem Frühstück schneid ich dir dann den Bart, bevor noch mehr passiert. Aber jetzt lasst es euch erstmal schmecken. Honig...wie gewünscht....
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Do 20 Mai 2010 - 13:33

Kaum sass Envi am Tisch als auch schon Tarciryan von seinem Stuhl rutschte und zu ihm kam. Auch Rouvena kam zu ihm geeilt um sich seine Wange anzuschauen und nachdem sie die kleine Wunde abgetupft hatte hörte es auch schon auf zu bluten.
Aye, es ist wohl besser wenn du mich zurecht machst mein Abendstern ... bevor mich Tarciryan wieder erschreckt und ich mir in die Wange schneide... , er war seinem Sohn jedoch nicht böse, da es keine Absicht von ihm war. Envi sah auf die ganzen leckeren Honigbrote, die Rouvena schon gestrichen hatte und griff nach einem, dass er in kleinere Stücke schnitt für sich und den Jungen. Tarciryan wartete schon ungeduldig darauf sich das erste Stück zu schnappen und schob es auf einmal in seinen kleinen Mund.

Envi musste über seinen Sohn lachen und sah zu Rouvena, die das Ganze wohl auch genoss, dass sie wieder eine Familie waren. Hast du das gehört mein Sohn ? Deine Mama meint ich wäre ein gerupftes Huhn... ich denke, sie meint wohl eher einen gerupften Hahn... kennst du schon den Unterschied ? Der Junge nickte mit vollem Mund und heftig kauend bis er das Stück hinunter schlucken konnte. Kickerikiiiii... rief er dann vernügt und strahlte seine Eltern an. Er war wirklich schon sehr weit in seiner Entwicklung und Envi wurde von Minute zu Minute stolzer auf seinen Sohn.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Do 20 Mai 2010 - 14:05

Also wenn ich euch zwei so beim Essen zuseh, scheint mir ich muss mich sehr anstrengen euch immer satt zu bekommen.
schmunzelte sie und verschluckte sich fast vor Lachen als Tarciryan seinem Vater den Unterschied zwischen Huhn und Hahn erklärte. Kurz tauchte ihr Blick in den ihres Mannes und sah darin das gleiche glückliche Funkeln.

Sag mein Herz, hast du schon ein Haus im Auge, das dir geeignet scheint? Du kennst dich hier ja schon etwas aus.

Sie hatten wirklich einiges vor heute und zur Höhle musste sie auch nochmal, ihre restlichen Sachen abholen.

Weisst du was ich nicht verstehe? fragte sie nachdenklich. Das diese Banditen mir die Kette gelassen haben die du mir geschenkt hast bei deiner Rückkehr. Genaugenommen haben sie überhaupt nichts gestohlen.

eigentlich lies das alles nur einen Schluss zu.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Do 20 Mai 2010 - 16:49

Sie waren eben dabei die letzten beiden Stücke der zweiten Scheibe Brot zu verdrücken, Envi und sein Sohn als Rouvena schmunzelnd bemerkte, dass sie sich wohl ziemlich anstrengen müsste um die beiden Männer ständig satt zu bekommen.
Nun ja, ... grinste Envi zurück, ... Tarciryan will ein grosser Mann werden und nicht immer nur klein bleiben, richtig mein Sohn ? Der Junge nickte lebhaft seinem Vater zu und schnappte sich frech grinsend das letzte Stück von dessen Brett. Envi grinste nur und strich ihm sanft über den Kopf.

Aye, es gibt ein paar freie Häuser im Moment und ich kenne zwei davon, da ich sie mir schon angesehen hatte. Auf Dauer kann ich ja nicht her in mittem der Werkstatt leben. Deshalb hatte ich schon einmal Interesse gezeigt, aber die beiden würden für uns drei nun nicht mehr in Frage kommen. Was würdest du dir wünschen Rouvena ? Wieder einen schönen Garten ?

Nachdenklich hatte sie eine Frage in den Raum gestellt, über die Envi nun grübelte. Er erinnerte sich nur zu gut an die elbische Kette, die er ihr damals aus seiner Heimat mitgebracht hatte. Wer waren diese Entführer und worauf hatten sie es abgesehen ? Welchen Sinn ergab es Rouvena zu entführen, keinerlei Lösegeld von ihm zu fordern oder sonst jemandem ? Und ihr dann die Kette zu lassen, die in diesem Land einen unglaublichen hohen Wert hatte. Leise fragte er sie: Konntest du jemanden erkennen ?

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Do 20 Mai 2010 - 19:16

Ich bin nicht sicher Envi... gab sie ebenso leise zurück. In meinen ..Träumen ..da ..erleb ich es immer wieder...und manchmal meine ich die Gesichter schon gesehen zu haben. Ich bin sicher sie zu kennen, aber dann wache ich auf und...

Heftig schüttelte sie den Kopf als wolle sie die Gedanken mit Gewalt verscheuchen. Warum hatte sie nur davon angefangen? Darüber zu reden hiesse sich den Ängsten stellen, klar zu sehen was geschah und dazu...nein dazu war sie nicht bereit.
Also lenkte sie ab, sprach über das zukünftige Haus das sie als Familie bewohnen wollten.

Ein Garten wäre wundervoll, nicht Tarciryan? Mit einem Stückchen Wiese, mit Gemüse und Blumenbeeten.

Der Junge nickte nur mit glänzenden Augen, hatte er doch noch das letzte Stückchen des stiebitzten Brotes im Mund und kaute genüsslich darauf herum.

Möchte einer von euch noch ein Brot oder noch Tee?

lächelte sie ihre beiden Männer an.
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Fr 21 Mai 2010 - 0:25

Noch war Rouvena nicht soweit um über diese Geschichte sprechen zu können. Envi vermutete, dass sie dies vor allem vor Tarciryan nicht aussprechen wollte jedoch würden sie sicherlich noch genügend Zeit haben um unter vier Augen darüber zu reden. Alles was er im Moment tat war nur behutsam ihre Hand in seine zu nehmen und sie sanft zu drücken, als Zeichen dafür, dass er bei ihr war, egal was geschah.

Hm.. ein Garten dürfte bei keinem der Häuser schwierig sein. Die Schotten halten sich gerne einen Garten, meist für den Gemüseanbau. Sie haben hier sehr gute Kartoffeln. Aber was meinst du mein Abendstern ... wie viele Zimmer sollten wir haben ? Er sah sie glücklich aber auch fragend an.

Seine Augen folgten nun den ihren und er sah eben noch wie Tarciyan das letzte Stückchen von seinem Brett in seinen Mund schob. Hey ... und ich ?, rief Envi lachend, ... wenn du mir noch bitte ein Brot mit Schinken und Käse machen würdest Rouvena und einen Tee nehme ich auch noch gerne.

Nach einer Weile begann er wieder zu sprechen: Ich wüsste ein Haus für uns. Es hat ein Nebengebäude. Das wäre ideal für meine Bannerschmiede ... ich müsste dann nicht immer hier her gehen um zu arbeiten und könnte in eurer Nähe bleiben. Soweit ich weiss gibt es einen grossen Raum im Inneren und mindestens zwei weitere Zimmer. Was würdest du davon halten ?

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Die Rückkehr von Rouvena
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